• Hardinghaus, Christian: Der ewige Jude' und die Generation Facebook: Antisemitische NS-Propaganda und Vorurteile in sozialen Netzwerken

    • Verlag: Tectum-Verlag; Auflage: 1., Aufl. (18. Mai 2012)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3828829368
    • ISBN-13: 978-3828829367
    Inhalt: Die antisemitische Propaganda der Nationalsozialisten wurde seit 1945 vielfältig dokumentiert, in ihren Motiven, Bezügen und Zielsetzungen untersucht und damit scheinbar überwunden. Trotzdem halten sich Spuren und Fragmente ihrer Aussagen auch in den Nachkriegsgenerationen noch erschreckend beharrlich. Vor allem in sozialen Netzwerken, die inzwischen von 40 Millionen vornehmlich jüngeren Deutschen genutzt werden, können sich antisemitische Aussagen und Überzeugungen seit einigen Jahren wie Lauffeuer ohne inhaltlichen Filter und mit geringstem technischem Aufwand in kurzer Zeit verbreiten. Dass dies tatsächlich geschieht, zeigt der Historiker und Fachjournalist Christian Hardinghaus in seiner aufrüttelnden Fallstudie. Er dokumentiert die Verbreitung judenfeindlicher Vorurteile auf Facebook und in den VZ-Netzwerken bei über 1100 Usern. Das NS-Regime selbst hatte sich in seiner Hetz-Propaganda modernster technischer Mittel bedient. Ihren Gipfelpunkt erreichte sie 1940 in dem antisemitischen Spielfilm Der ewige Jude , den der Autor exemplarisch analysiert. Seine Groß-Stichprobe in sozialen Netzwerken zeigt, wie dessen Motive und Aussagen im kollektiven Gedächtnis bis in die Generation Facebook Wirkung zeigen.



    Hardinghaus, Christian: Filmpropaganda für den Holocaust?: Eine Studie anhand der Hetzfilme „"Der ewige Jude"“ und „"Jud Süß“" 

    • Verlag: Tectum-Verlag; Auflage: 1., Aufl. (Mai 2008)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3828896022
    • ISBN-13: 978-3828896024
    Inhalt:  "Der ewige Jude" und "Jud Süß", die 1940 kurz hintereinander in Deutschlands Kinos kamen, sind die schlimmsten Auswüchse nationalsozialistischer Film-Propaganda. Der Spielfilm "Jud Süß" ist ein Beispiel für indirekte Propaganda. "Der ewige Jude" steht als Kompilationsfilm exemplarisch für die offen ausgetragene Propagandamethode. Dienten diese Filme, die nur kurz vor den Massentötungen in den Konzentrationslagern entstanden, zur Vorbereitung auf den Holocaust, wurden sie womöglich zu diesem Zweck gezielt in Auftrag gegeben und tragen somit eine entscheidende Rolle für die Ermordung von sechs Millionen Menschen jüdischen Glaubens? Aus historischer und medienwissenschaftlicher Sicht beleuchtet Christian Hardinghaus die Produktionshintergründe, zeigt die erschreckend ausgefeilten Propagandamethoden und psychologischen Wirkungsmechanismen der Filme und untersucht detailliert die Rollen der Regisseure Veit Harlan und Fritz Hippler, sowie die der Drahtzieher Adolf Hitler und Joseph Goebbels. Wie konnten diese mit Abstand schlimmsten antisemitischen Filmproduktionen entstehen und wer trägt die Verantwortung dafür?





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